Junge Liberale feiern Wahlerfolg

Pforzheim. In den vergangenen zwei Wochen fanden die Wahlen des nächsten Pforzheimer Jugendgemeinderates statt. Die Jungen Liberalen Pforzheim/Enzkreis (JuLis) freuen sich über insgesamt sechs liberale JGR-Mitglieder aus den eigenen Reihen. „Das Ergebnis trägt dem gut geführten Wahlkampf und den hochmotivierten Kandidaten Rechnung. Wir können auf arbeitsreiche und erfolgreiche Wochen zurückblicken.“ so der Kreisvorsitzende Eric Müller (25).

Kritik äußern die Jungen Liberalen an der Organisation und dem Ablauf der Onlinewahl. Die Briefe mit den personalisierten Wahlunterlagen und Zugangscodes gingen bereits drei Wochen vor dem Wahlzeitraum an die Berechtigten. „Die Vorgehensweise passt schlichtweg nicht zur Zielgruppe. Zu erwarten, dass Jugendliche diesen unscheinbaren Brief nach mehreren Wochen noch zur Hand haben, ist eine Traumvorstellung. Die Unterlagen hätten kurzfristiger zugestellt werden müssen”, so die Jungen Liberalen.

“Dies belegt auch die exorbitant niedrige Wahlbeteiligung von 5,6 %, die weit unter dem Wert früherer Wahlen lag”, ergänzt Max Bulenda, Jugendgemeinderat. Zudem wurde im Austausch mit interessierten Jugendlichen mehrfach berichtet, dass Zugangsbriefe teilweise nicht zugegangen seien. Weiterhin sind die Jungen Liberalen der Ansicht, dass die unzureichende Bewerbung der Wahl sowie die fehlende Präsenz an den Schulen ihren Teil zur niedrigen Wahlbeteiligung beigetragen haben.

Aus den Reihen der Jungen Liberalen wurden Robin Eremia (Stimmenkönig), Helena Klink, Hubert Sihn, Dogukan Kirmizitas, David Perenyi und Daniel Preis in den neuen Jugendgemeinderat gewählt.

Junge Liberale starten entschlossen in die Jugendgemeinderatswahlen

Pforzheim. Die Jungen Liberalen Pforzheim-Enzkreis treten mit neun Kandidaten bei den Wahlen des Jugendgemeinderates an und fordern Bewegung in der Bäderfrage. „Ich freue mich über unsere motivierte Mischung aus erfahrenen Jugendgemeinderäten, die erneut kandidieren, und die vielen neuen Gesichter aus unseren Reihen“, so der Kreisvorsitzende Eric Müller. Gleichzeitig müsse man kritisch hinterfragen, warum der Kandidatenkreis für den künftigen Jugendgemeinderat von 40 Kandidaten im Wahljahr 2020 auf 33 Kandidaten geschrumpft sei, gibt Max Bulenda, Jugendgemeinderat und kooptiertes Vorstandsmitglied, zu bedenken.

Zusammen mit bestehenden und kandidierenden Jugendgemeinderäten haben die Jungen Liberalen ein Wahlprogramm unter dem Motto „Jugend vergolden statt vergeuden“ entwickelt. Eine wichtige Forderung ist neben verbesserten Freizeitangeboten eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit des Jugendgemeinderates. “Insgesamt muss der Jugendgemeinderat noch sichtbarer an Schulen werden”, so David Perenyi, Kandidat und Beisitzer im Kreisvorstand. Dazu sollen Schulbesuche, Umfragen und gemeinsame Projekte künftig auf der Tagesordnung stehen. 

Gleichzeitig ermutigen die Jungen Liberalen die Stadt zu einem Blick über den Badewannenrand in der Bäderfrage. Weiteres Zögern könne sich die Stadt im Angesicht der Kostenexplosion nicht leisten, betont Luc Kirn, Kandidat und stv. Kreisvorsitzender für Finanzen. Die Jungen Liberalen setzen sich für ein Hallen-Freizeitbad am Standort Wartberg ein und fordern vom Gemeinderat rasches Entscheiden und Handeln.

Wahlprogramm der Jungen Liberalen für den Pforzheimer Jugendgemeinderat 2022 

Es ist soweit. Die Wahl des neuen Pforzheimer Jugendgemeinderates steht an. Im Zeitraum vom 14.11-27.11 werden 20 Jugendliche aus Pforzheim im Alter von 14-21 Jahren für eine Amtszeit von zwei Jahren zu neuen Jugendgemeinderäten gewählt.

Die Jungen Liberalen Pforzheim-Enzkreis möchten der pforzheimer Jugend im Jugendgemeinderat mehr Gehör verschaffen und Kommunalpolitik in ihrem Sinne gestalten. Insgesamt neun jungliberale Kandidaten stehen zur Wahl: 

Das folgende Wahlprogramm spiegelt wider, wofür die Jungen Liberalen im Jugendgemeinderat einstehen und vor allem: Wie man Pforzheim zu einem noch besseren Ort für Jugendliche macht. 

 

Nicht die Jugend in Pforzheim vergeuden, sondern vergolden

Pforzheim kann mehr. “Seit Jahren kristallisiert sich unter den Jugendlichen die Meinung heraus, dass Pforzheim selbigen nicht genug bietet. Es ist höchste Zeit, dass sich das ändert, hebt der Kreisvorsitzende, Eric Müller, hervor. Der erste Schritt muss es sein, die Freizeitangebote zu verstärken und mehr Treffpunkte zu schaffen.

Bereits in der vergangenen Amtszeit konnten die Jungen Liberalen Paul Jenisch, Max Bulenda sowie die erneut kandidierenden Ellena Maier und Daniel Preis erste Schritte in Richtung weiterer Freizeitmöglichkeiten gehen. “Schon vor zwei Jahren haben wir Julis einen Pforzheimer Bikepark gefordert”, so Max Bulenda, Jugendgemeinderat. Durch den persönlichen Austausch mit den Initiatoren und die tatkräftige Befürwortung des Projekts durch den Jugendgemeinderates sei es gelungen, dass der Bikepark im Stadtteil Büchenbronn nun Realität werde. 

Damit nicht genug: Im Enzauenpark wird derzeit ein Skatepark in Kombination mit einer Calisthenics-Anlage geplant. Wir finden: Der Jugendgemeinderat darf nicht nur Ideengeber sein, sondern muss auch dafür sorgen, dass diese Planungen tatsächlich und verzögerungsfrei umgesetzt werden. Dafür setzen wir uns im kommenden Jugendgemeinderat ein.

 

Mehr als nur einfache Jugendtreffs 

Bereits in der vorigen Amtszeit wurden Pläne für den Bau von Unterständen für Jugendliche in den Pforzheimer Stadtteilen entworfen. Wir möchten uns nicht auf Unterstände beschränken: Im Bereitstellen weiterer ansprechender Sitzanlagen in den pforzheimer Parks sowie entlang der Flüsse sehen wir eine große Chance, die Aufenthaltsqualität in Pforzheim zu erhöhen. Temporäre sommerliche Sitzgelegenheiten in den grünen Lungen unserer Stadt außerhalb der Innenstadt sollen zum Verweilen und Entspannen einladen. Ein erweitertes Veranstaltungsangebot in Cafes, Bars, aber auch in Schulen und im Haus der Jugend sollten das Angebot abrunden. 

“Insgesamt muss der Jugendgemeinderat noch sichtbarer an Schulen werden”, so David Perenyi, Kandidat für den Jugendgemeinderat. Dabei soll der Jugendgemeinderat noch intensiver aktiv über seine Arbeit berichten und die Beteiligung jugendlicher an Entscheidungen und Projekten fördern. Schulbesuche, Umfragen und transparente Kommunikation sollten an der Tagesordnung stehen. 

 

Mobilität flexibel wie du

Ob mit dem Rad, dem ÖPNV oder dem Auto, Pforzheim hat ein breites Mobilitätsangebot.

Das ist gut für dich und für unsere Stadt. Wir finden: Pforzheim kann in Puncto Mobilität noch mehr: 

Die Radinfrastruktur ist dürftig: Das Netz an Radwegen ist zu lückenhaft und insgesamt unzureichend, um in Pforzheim mit dem Fahrrad sicher und effektiv von A nach B zu kommen. Nur mit einem verbesserten Wegenetz können sich nachhaltige Mobilitätsangebote durchsetzen. 

Für den spontanen Gebrauch oder die abwechslungsreiche Erkundung der Stadt planen die JuLis den Verleih von „Citybikes“. Schnell an mehreren Punkten der Stadt Fahr- und Lastenräder leihen, digital und unkompliziert Mobilität leben, dafür stehen „Citybikes“. Gleichzeitig müssen wir am bestehenden ÖPNV und den E-Scootern ansetzen: Sie sind heute nicht mehr aus dem Verkehrsgeschehen wegzudenken. Wir schlagen vor, mit Jugendlichen herauszufinden, wie man diese Mobilitätsangebote verbessern kann und dann in den Austausch mit den Betreibern zu gehen. 

“Auch der Autoverkehr darf in der Mobilitätsplanung nicht vergessen werden”, betont Eric Müller. Wir finden: Durch synchronisierte Ampeln und einheitliche Geschwindigkeitsregelungen können Umwelt und Fahrzeug am besten geschont werden. Das Angebot an Parkmöglichkeiten in der Innenstadt gilt es aufzubessern und bestehende zu erhalten, um die flexible Anreise in die Innenstadt und überregionale Attraktivität selbiger sicherzustellen.

 

Der Blick über den Badewannenrand 

Die Bäderfrage lastet schwer auf Pforzheim: Seit nunmehr fünf Jahren hat das Emma Jäger Bad geschlossen. Viel wurde elaboriert, diskutiert und kalkuliert, aber von einem Ersatz für dieses wichtige Bad sind wir noch meilenweit entfernt. Mit dem Bäderbeschluss des Gemeinderates wurde ein moderner Neubau am Standort des aktuellen Emma-Jäger-Bades befürwortet. Seither ist nichts passiert. “Das Zögern der Stadt hat ihren Preis: Die Bau- und Finanzierungskosten sind seit dem Bäderbeschluss explodiert”, führt Max Bulenda an. “Langfristig wird Bauen nicht billiger. Höchste Zeit also, sich endgültig festzulegen und schnell ins Bauen zu kommen”, fordern die Jungen Liberalen. 

Die Jungen Liberalen Pforzheim-Enzkreis befürworten die schnelle Umsetzung eines angemessenen und für die Jugend attraktiven Ersatzes für das geschlossene Emma-Jäger-Bad. Pragmatismus, zügiges Entscheiden und rasches Handeln sind in der dringenden Pforzheimer Bäderfrage gefordert. Die Jungen Liberalen möchten sich im Jugendgemeinderat dafür einsetzen, unnötige Verzögerung in Planung und Umsetzung des neuen Bades zu verhindern.

Gleichzeitig möchten wir ein Stimmungsbild unter Jugendlichen einholen und diesen Aspekt in die Standortwahl mit einfließen lassen. Die richtige Entscheidung in der Bäderfrage vereint nach unserer Überzeugung die Wünsche der Jugend, finanzielle Gesichtspunkte und die praktische Umsetzbarkeit.

Wir JuLis freuen uns auf die anstehenden Wahlen, ist der Jugendgemeinderat doch einer der besten Wege,  um der pforzheimer Jugend Gehör zu verschaffen. 

Wenn du also auch so überzeugt bist wie wir, dass Pforzheim mit diesen Plänen ein echtes Upgrade erfahren kann, würden sich Dogkuan Kirmizitaş, Luc Kirn, Helena Klink, Ellena Maier, Robin Eremia, Ali-Kemal Özdemir, Hubert Sihn, Daniel Preis und David Perenyi über deine Stimme freuen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit der Wahl im Zeitraum 14.11-27.11 findest du unter den folgenden Link:

https://pforzheim.jgrwahl.de/ 

 

Kein Ausverkauf an China: JuLis kritisieren „Kompromiss-Deal“ scharf

Die Jungen Liberalen verurteilen den aktuellen Hamburger Hafen-Deal sowie die vereinbarte Kompromisslösung scharf.

Bereits heute leiden Bürger und Betriebe unter der Europäischen Energiekrise, weil man sich in der kritischen Infrastruktur von autoritären und unberechenbaren Großmächten abhängig machte. Die Bundesregierung öffnet nun Tor und Tür für weitere Abhängigkeiten. „Wie kann es ein europäisches Land wagen, sich in Abhängigkeiten eines autoritären Staates wie China zu begeben?“ prangert Eric Müller (25) Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Pforzheim-Enzkreis an.

„Die Bundesregierung sollte aus den jüngsten Ereignissen in Bezug auf den Ukrainekrieg und der daraus resultierenden Energiekrise lernen und sich nicht erneut weitere strategische Abhängigkeiten begeben.“ ergänzt Oliver Bossert (25) Stv. Kreisvorsitzender für Programmatik

Dass Scholz nun seine Minister mit einer „24,9%“-Beteiligung bricht, ist eine absolute Farce. Ein Blick in die Vergangenheit offenbart unübersehbare Muster: Seien es deutsche Robotik-Unternehmen, die zu Beginn mit Minderheitsbeteiligungen von China infiltriert wurden, oder versorgungsrelevante Gasspeicher, die über die Zeit russisch unterwandert wurden. Das Ergebnis bleibt gleich: Das langfristige Ziel dieser kalkulierenden Anteilseigner ist nicht die ursprüngliche Minderheitsbeteiligung.

Die Beteiligung am Hamburger Hafen hat China in der Rolle als wichtigster Handelspartner auch nicht nötig, da knapp 30 % des Containerumschlages am Hafen durch China eigenständig erfolgt. Vor dem Hintergrund des Taiwan-Konflikts stellt sich außerdem die Frage, wie wirksam westliche Sanktionen sind, wenn sie Gefahr laufen, eigene Hafenplätze lahmzulegen.

Bereits am Samstag haben die Jungen Liberalen Baden-Württemberg sich auf Ihrem Landeskongress deutlich gegen die Beteiligung ausgesprochen und einen Antrag hierzu in Ihre Beschlusslage aufgenommen.

Ein neuer Kreisvorstand für das neue Geschäftsjahr

Vergangenen Samstag fand die Mitgliederversammlung der Jungen Liberalen Pforzheim-Enzkreis (Julis) statt. Der bisherige Kreisvorsitzende Max Bulenda (22) trat aufgrund seines Auslandsstudiums nicht erneut zur Wahl an und wurde aus dem Amt des Kreisvorsitzenden verabschiedet. „Wir bedanken uns bei Max Bulenda für sein breites Engagement als Kreisvorsitzender, insbesondere bei der strategischen Ausrichtung der Julis“, so Eric Müller (25), der sich nach einer Vorstellung und offenen Fragerunde gegen Michael Wottschel (24) durchgesetzt hat. Mit Erfolg habe das Vorstandsteam den anvisierten Wachstumskurs fortgesetzt und programmatische Akzente im Jugendgemeinderat gesetzt, betonte Bulenda per Videobotschaft aus Irland und bot dem neuen Vorstandsteam seine beratende Unterstützung an.

 

„Ziel ist es, mit unseren neu gewonnenen Mitgliedern die inhaltliche Arbeit an freiheitlichen Forderungen in den Mittelpunkt zu stellen.“, hebt Müller hervor. Dabei gehe es nicht nur um das Entwickeln eigener Anträge, sondern auch um die Vernetzung mit anderen Julis aus Baden-Württemberg. „Dazu möchten wir den Austausch von liberalen Ideen durch offene Diskussionsrunden intensivieren“, ergänzt Oliver Bossert (25), der als stellvertretender Kreisvorsitzender für Programmatik gewählt wurde.

 

Komplettiert wird der Vorstand durch Luc Kirn (21) Finanzen, Clara Dambacher (26) Presse-/Öffentlichkeitsarbeit, Noah Luger (17) Organisation sowie die Beisitzer Ali-Kemal Osman Özdemir (15) und David Perenyi (17).

Heimspiel: Bundeskongress in Pforzheim!

BuKo’s coming home! 🥳

Wir freuen uns natürlich besonders, dass der kommende Bundeskongress der Jungen Liberalen vom 03.- 05.06. bei uns in Pforzheim stattfinden wird 🤩

Wie du teilnehmen kannst? Weitere Infos und alles zur Anmeldung findest du hier: https://www.julis.de/buko-64/

Aktuelles aus dem Jugendgemeinderat Pforzheim (Mai)

Unser Update für euch aus dem Pforzheimer Jugendgemeinderat!

• Kandidieren lohnt sich: Im Zeitraum vom 14.11 – 27.11 finden die neuen Wahlen des Pforzheimer Jugendgemeinderates statt. Gewählt werden können Pforzheimer Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren, die seit mindestens drei Monaten ihre Hauptwohnung in Pforzheim haben. Im Jugendgemeinderat werden die Interessen und Ideen junger Menschen vertreten. Nimm an den Wahlen teil und gestalte die Zukunft deiner Stadt!

• Skatepark im Enzauenpark: Im Enzauenpark ist ein Skatepark geplant, der um multifunktionale Sportgeräte ergänzt wird. Das Tolle: Deine Ideen und Impulse werden in einem Beteiligungsverfahren gesammelt und, soweit möglich, in den Planungen berücksichtigt. Damit kannst Du den Skatepark deiner Träume in die Tat umsetzen! Unser Kreisvorsitzender Max Bulenda hat den Fokus auf die Beteiligung gelobt und die hohe Bedeutung niedrigschwelliger Teilnahmeformate betont.

• Viele Veranstaltungen: Vom 15.07 zum 17.07 findet in Pforzheim das CoKo-Festival statt. Zahlreiche Künstler treten an einer der insgesamt drei Bühnen im Enzauenpark, auf dem Waisenhaus- und dem Sedanplatz auf. Auf der Agenda steht außerdem ein schulübergreifendes Sporttournier sowie eine Jungbürgerfeier!

Aktuelles aus dem Jugendgemeinderat Pforzheim (März)

Der Pforzheimer Jugendgemeinderat kam Ende März 2022 zusammen. Dabei wurden zahlreiche jugendrelevante Themen besprochen. In diesem Beitrag werden einige zentrale Themen aus der Sitzung kurz und kompakt aufgegriffen.

 

  • Filmwettbewerb Selbstgedrehte: Der Vorsitzende des Pforzheimer Jugendgemeinderates, Paul Jenisch, hat zusammen mit Max Bulenda, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen, einen Antrag zur finanziellen Förderung des Filmwettbewerbs eingebracht. Neben einem Wettbewerb mit zahlreichen Kategorien werden auch Workshops angeboten. Die Veranstaltung biete jungen Menschen einen spannenden Einstieg in die Filmkunst und damit Anschlusspunkte an bisherige Medienerfahrungen, so Bulenda. Der Antrag wurde einstimmig vom Jugendgemeinderat angenommen.

 

  • Neufassung der Wahlordnung: Die Wahlen des Pforzheimer Jugendgemeinderates werden digital. Digitale Wahlen sind niedrigschwellig und vereinfachen den bisherigen Wahlprozess maßgeblich. Außerdem wird der personelle Aufwand im Zusammenhang mit der Wahldurchführung reduziert, sodass künftige Vorhaben des Jugendgemeinderates eine noch höhere Unterstützung erhalten. Angedacht war ferner, das Wahlalter herabzusetzen. Dieser Änderungsvorschlag wurde nach einschlägiger Kritik schließlich verworfen.
    Der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Pforzheim-Enzkreis, Max Bulenda, hat sich skeptisch geäußert: „Mit der Herabsetzung des Wahlalters verlieren zahlreiche junge Menschen eine adäquate politische Vertretung. Egal ob Freiwilliger, Berufsschüler oder Student – die Zielgruppe des Jugendgemeinderates muss in seiner bereichernden Breite erhalten werden. Die Vielfalt der Jugendgemeinderatsmitglieder ist bereichernd und ermöglicht Perspektivenwechsel.“ Jüngere Menschen für gesellschaftliche Teilhabe zu begeistern, sei wichtig und müsse vor allem durch informelle Formate wie Begegnungsangebote und projektbezogene Teilnahmemöglichkeiten erzielt werden, fasst Bulenda zusammen.

 

  • Skatepark im Enzauenpark: Pforzheim erhält einen neuen Skatepark im Enzauenpark. Hierzu werden voraussichtlich Ende des Jahres einige Workshops durchgeführt, um Ideen zu sammeln und in den Planungen zu berücksichtigen. Kurzfristig bestehen keine Pläne hinsichtlich der bisherigen Skateparkfläche am Eingang des Arlingers. Mittelfristig könne es jedoch Überlegungen geben, das Areal für kinder- und jugendrelevante Zwecke zu nutzen. In Angesicht der baulichen Verdichtung des Gebiets rund um das entstehende CARL-Hochhaus hält Max Bulenda dahingehende Überlegungen für richtig.

 

Da die Sitzung des Pforzheimer Jugendgemeinderates öffentlich stattfinden und es Möglichkeiten gibt, eigene Ideen einzubringen, lohnt es sich, an einer der künftigen Sitzungen teilzunehmen. Weitere Informationen rund um Arbeit und Termine finden sich auf der Website des Jugendgemeinderates Pforzheim.

Liberale Schüler Pforzheim-Enzkreis gegründet

Die Jungen Liberalen Pforzheim-Enzkreis freuen sich über die Gründung der Liberalen Schüler Pforzheim-Enzkreis. Der neu gewählte Vorsitzende Noah Luger betonte in seiner Schlussrede, dass es wichtig sei, „so vielen Schülern wie möglich eine politische Teilhabe zu ermöglichen“ durch Mitsprache und Mitgestaltung bei Themen der Bildungspolitik.

Max Bulenda, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Pforzheim-Enzkreis, hob in seinem Grußwort hervor, dass mit der Gründung die Interessen der Schülerinnen und Schülern in Pforzheim und Enzkreis besonderes politisches Gewicht erhalten. Es gehe nicht nur darum, gehört zu werden, sondern auch konkret bei programmatischen Punkten der Bildungs- und Umweltpolitik mitzuwirken.

Ein exzellentes Bildungsangebot sei der Mindestanspruch der Liberalen. Hierzu müsse nicht nur auf langfristige Investitionen und zielgerichtete Fortbildungen gesetzt werden, sondern auch auf die Entfesselung von Wettbewerbsmechanismen – beispielsweise durch Bildungsgutscheine. Mit den Liberalen Schülern gelte es nun, weitere Ideen zu entwickeln, diese proaktiv in die Partei einzubringen und Druck zur Veränderung zu schaffen, betonte Max Bulenda.

Auch in der Umweltpolitik setzen die Junge Liberalen auf eine enge Zusammenarbeit mit den Liberalen Schülern. Fest stehe, dass Klimaschutz keine einfache Floskel, sondern ein gelebtes Prinzip werden muss. Hierfür müsse man Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen, indem wirksame Anreize für effizienteste CO2-Einsparungen, Innovationen und technologischen Fortschritt geschaffen werden. Ziel sei es, Maßnahmen zu entwickeln, die zum Vorbild für andere Länder werden – erst dann könne man kolossale, dringend erforderliche Fortschritte im Klimaschutz erzielen, schloss Max Bulenda.

Die Liberalen Schüler Pforzheim/Enzkreis sind ein Kreisverband der Liberalen Schüler Baden-Württemberg und eine FDP-nahe Unterorganisation der Jungen Liberalen.

Überparteilichkeit für die Junge Liste ein Fremdwort

Junge Liberale kritisieren Dörflinger und Heel für Anschluss an CDU-Gemeinderatsfraktion

Pforzheim. „Überparteilichkeit ist ein nobler Anspruch. Diesem Anspruch wurde die nun verwaiste Junge Liste mit dem Anschluss der einzigen zwei Gemeinderatsmitglieder Dörflinger und Heel an die CDU-Fraktion nicht gerecht“, erklärt der Kreisvorsitzende Max Bulenda. Die Junge Liste sei mit klaren Regeln in die Wahl gestartet. Neben einer Altershöchstgrenze von 27 Jahren und einmaliger Wählbarkeit müssten sich gewählte Gemeinderäte „in fünf Jahren für eine neue Liste entscheiden“, so übereinstimmende Medienberichte. Von einem verfrühten Anschluss der JL-Gemeinderatsmitglieder an andere Fraktionen sei vor den Wahlen nie die Rede gewesen – ganz im Sinne der proklamierten Überparteilichkeit.
Erst nach den Wahlen wurde offenbart, dass der Anschluss an eine Fraktion noch während der Amtszeit Teil des ausgetüftelten Konzepts sei. „Damit liegt eine Täuschung der Wählerinnen und Wähler nahe“, fasst Paul Jenisch, stv. Kreisvorsitzender für Programmatik, zusammen.
„Mit dem Anschluss an die CDU-Fraktion zur Halbzeit des Gemeinderates sei die Idee von Überparteilichkeit und Unabhängigkeit bedauerlich schnell gescheitert“, gibt Bulenda zu bedenken und betont den resultierenden Verlust an Glaubwürdigkeit. Im Frühjahr 2020 haben die Jungen Liberalen in zwei Pressemitteilungen Dörflinger vor Wahlbetrug gewarnt und an seine Aussagen im Wahlkampf erinnert. „Der Schachzug des Anschlusses an die CDU-Fraktion kommt wenig überraschend, aber mit einem starken Geschmäckle“, so die Jungen Liberalen abschließend.